Advenstsfahrt des CDU Ortsverbandes Dorotheenstadt nach Halle

Es war eine alles in allem bestens gelungene Fahrt, in komfortablen Fernreisebussen, versüßt durch mitgebrachten Kaffee, Kuchen und Sekt.

In Halle empfingen uns Stadtführer und ließen das deutsche Städteschicksal dieser heute unter "ferner liefen" platzierten ehemaligen fürstlichen und bischöflichen Residenzstadt mit ihren Berühmtheiten vor unserem geistigen Auge erstehen:  Seit 6000 Jahren ist Halle ein lokales Industrie- und Verkehrszentrum mit ehemaliger Salzgewinnung (hal = Salz) und Saalefurt.  806 errichtete Karl d.Gr. die dort 1. bedeutende Burg.  Im Mittelalter besaß Halle die größte Reliquiensammlung mit 20.000 Stück, was der Stadt besondere Berühmtheit verlieh.  Heute ist die Sammlung verstreut, bis nach Uppsala in Schweden. Am architektonisch berühmtesten sind die ab 1528 errichtete Marktkirche, in der gerade die Wiener Sängerknaben probten, der 1418-1506 als 84 m hoher Glockenturm errichtete Rote Turm und die mittelalterlichen Häuser am Kühlen Brunnen.  Berühmtester Sohn der Stadt ist der Komponist Georg Friedrich Händel (1685-1759, Hauptwerk "Messias"), dessen Geburtshaus wir besuchten. Die 1694 gegründete Universität war die damals meistbesuchte in Deutschland. Aber eine der gegenwärtig größten Berühmtheiten ist der Weihnachtsmarkt, auf dem wir mit Glühwein am Samstag vor dem 1. Adventsonntag die Vorweihnachtsstimmung genossen.

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