Anrainer in der Friedrichstraße kommen unter die Räder?

Pressemitteilung

Ein vereinbartes Treffen zwischen Vertretern der Interessengemeinschaft „Die Mitte e.V.“ mit der Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, das für Freitagmorgen angesetzt war, wurde auf unbestimmte Zeit von der Senatorin verschoben.  Thema des Gesprächs sollte eigentlich die Vorbereitung des Pilotprojekts Autofreie Friedrichstraße sein. Viele Fragen zu diesem Projekt sind nach wie vor ungeklärt, bzw. sorgen für Verärgerung bei den Anrainern.
 
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Mitte, Sebastian Pieper, erklärt dazu: „Die Anrainer in der Friedrichstraße und anliegenden Straßen werden von den Verantwortlichen offensichtlich nicht ernst genommen. Wieso wurden die berechtigten Interessen der Anrainer, ihre Fragen nicht im Zuge Partizipation und Transparenz im Prozess der Vorbereitung aufgenommen und gemeinsam erörtert? Für meine Fraktion stellt sich die ganz grundsätzliche Frage: Soll eine Fußgängerzone zum Verweilen, Flanieren und Einkaufen entstehen oder aber ein weiterer Radfahrschnellweg? Das Konzept für so ein Pilotprojekt gemeinsam mit den Anrainern zu entwickeln, wäre eigentlich Aufgabe der Senatsverwaltung und des Bezirksamts gewesen. So scheint es aber lediglich ein weiteres Stück grüner Verkehrspolitik zu werden.“

Die CDU-Fraktion Mitte kritisiert das bisherige Verfahren und die Nonchalance mit der Anrainer und Einzelhändler mit der Entscheidung der Schließung der Friedrichstraße für den Autoverkehr allein gelassen werden und nun selbst Konzepte erarbeiten sollen, wie man die „Fußgängerzone mit Radweg“ mit Leben erfüllen soll.

Pressekontakt:
Sebastian Pieper (0173/2064677)
Olaf Lemke (0171/7428903)

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