Vorläufige Geburtsurkunden ausstellen

Antrag der CDU-Fraktion (Reschke)

Bürgerfreundliches Verwaltungshandeln heißt auch, lange Wartezeiten zu vermeiden.
Bürgerfreundliches Verwaltungshandeln heißt auch, lange Wartezeiten zu vermeiden.

Für die Beantragung des Elterngeldes als Einkommensersatz in der Elternzeit ist die Geburtsurkunde des Kindes zwingend erforderlich. Die Bearbeitungszeit zur Erstellung dieser Geburtsurkunde ver­zögert dabei die Antrag­stel­lung für das Elterngeld und verlängert die Zeit, in der Eltern ohne Ein­kommensersatz auskommen müssen. Mit der Aus­stellung einer Bestätigung, dass die Geburt angezeigt wurde und die Geburtsurkunde in Bearbeitung ist, könnte die Bearbeitung des Elterngeld­antrags bereits vor Ausstellung der eigentlichen Geburtsurkunde beginnen. Die Bescheinigung über die Ausstellung der eigentlichen Geburtsurkunde sollte direkt vom Standesamt an das Jugend­amt geleitet werden.

Der Antrag im Wortlaut:

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, ob bei der Beantragung einer Geburtsurkunde eine Bestä­ti­gung ausgestellt werden kann, die bei der Beantragung des Elterngeldes als vorläufige Geburts­urkunde behandelt werden kann.

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