Bezirksamt Mitte riskiert Superstau in der Leipziger Straße

Pressemitteilung

Mit dem Neubau der Mühlendammbrücke zwischen Leipziger Straße und Molkenmarkt im Bezirk Mitte solle die Brücke, so ist es von der Senatsverkehrsverwaltung geplant, von derzeit ca. 45m Breite auf ca. 39m Breite verkleinert werden. Die derzeit ca. 75.000 Autos pro Tag sollen sich durch einen besseren ÖPNV bis zum Jahr 2030 auf ca. 60.000 Autos am Tag verringern, so die Prognose der Senatsverwaltung. Das Bezirksamt Mitte, vertreten durch Herrn Stadtrat Gothe, wehrt sich jedoch heftig gegen diese Brückenbreite. Nach Ansicht des Bezirksamts werden künftig nur noch 35.000 Autos am Tag die Brücke passieren. Dafür reiche jeweils eine Spur pro Richtung aus und die Brücke könne auf 32m verschmälert werden, so Stadtrat Gothe in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 23. September 2020. Wie das Bezirksamt zu seinen Verkehrszahlen gekommen ist, blieb Stadtrat Gothe dem Ausschuss schuldig. Trotzdem wolle er sich beim Senat mit Nachdruck für eine Korrektur der nun anstehenden Ausschreibung einsetzen so Gothe. Sollte er sich mit seiner Auffassung durchsetzen, „wird es im Bezirk Mitte nach fertigstellung künftig zum absoluten Superstau täglich kommen“, so die Ansicht der CDU-Fraktion Mitte, vertreten durch den Verkehrspolitischen Sprecher, Martin Leuschner. Er führt weiter aus: „Die durch den Stau unnötig produzierten Abgase schädigen die Umwelt und das Klima nachhaltig. Mitte benötigt wenigstens eine zentreale und leistungsfähige Ost-West Achse besonders vor dem Hintergrund, das Stadtrat Gothe und das Bezirksamt auch die Karl-Liebknecht-Straße auf jeweils eine Spur verengen und die Straße Unter den Linden quasi in eine fast Fußgängerzone verwandeln wollen.“

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Mitte, Sebastian Pieper, ergänzt: „Einmal mehr wird offenkundig, dass sich das grün-rot-geführte Bezirksamt Mitte ausschließlich von Ideologie und dem einseitigen Kampf gegen das Auto leiten lässt. Als Bezirksamt hätten sie jedoch die Verpflichtung, eine Verkehrspolitik zu machen, die die Bedürfnisse aller Teilnehmer berücksichtigt und nicht von vornherein die einen gegen die anderen ausspielt. Auch künftig wird man eine leistungsfähige Leipziger Straße brauchen.“

Pressekontakt:
Sebastian Pieper (0173/2064677)
Olaf Lemke (0171/7428903)

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